Öffnungszeiten
Mo
08.00 - 13.00 & 14.00 - 18.00
Di
08.00 - 13.00 & 14.00 - 18.00
Mi
08.00 - 13.00 & 14.00 - 18.00
Do
08.00 - 13.00 & 14.00 - 18.00
Fr
08.00 - 13.00 & 14.00 - 18.00
Sa
Geschlossen
So
Geschlossen
Telefon 06172-98780
Fax 06172-987848

Hautkrebsfrüherkennung

IMG_2311-2Man kann gar nicht früh genug damit beginnen, gesund zu bleiben! Hautkrebs ist der häufigste bösartige Tumor überhaupt und nimmt stetig weiter zu. Früh erkannt ist Hautkrebs in den allermeisten Fällen heilbar. Deswegen ist eine gründliche Hautkrebsfrüherkennung in regelmäßigen Abständen so enorm wichtig. Wir behalten ihre Haut im Auge.
Schliesslich geht es um das Melanom (= schwarzer Hautkrebs) und weisse Hautkrebsarten. Wir nehmen uns genügend Zeit, um alle ihre Hautveränderungen mit dem Dermatoskop (polarisiertes Licht, 20 fache Vergrößerung) gründlich und gewissenhaft zu untersuchen und einzustufen. Dies ist eine moderne Methode, die dem Facharztstandard entspricht.

Darüber hinaus können wir Befunde mit dem Fotofinder digital speichern (Bilddokumentation) und damit die Genauigkeit in der Verlaufsbeobachtung entscheidend erhöhen.
Somit bieten wir ein Höchstmaß an Sicherheit. Dies hilft uns dabei, unnötige Eingriffe für Sie zu vermeiden.

HAUTKREBS:

BASALZELLKARZINOM
Es handelt sich um den häufigsten Tumor überhaupt. Man zählt das Basalzellkarzinom zum „hellen Hautkrebs“. Es gibt knotige Formen, aber es gibt auch flächig wachsende Formen, die sich manchmal nur sehr schwer von der gesunden Haut abgrenzen lassen. Bevorzugte Lokalisation sind die sonnenexponierten Areale der Haut (Gesicht, Hals, Oberkörper). Sonnenbelastung, gesammelt über Jahre, ist mit Abstand der wichtigste Entstehungsfaktor für das Basaliom. Glücklicherweise ist das Basalzellkarzinom als halbgutartig zu bezeichnen, weil es nur lokales Wachstum aufweist. Es streut nicht in Lymphknoten oder Organe (z.B. Leber oder Knochen). Allerdings kann nach längerem Wachstum eine chronische, nicht heilende Wunde entstehen. Eine ungünstige Lokalisation kann ebenfalls Probleme verursachen. Diese Probleme können durch frühzeitige Entdeckung und Behandlung zum Beispiel im Rahmen einer Hautkrebsvorsorge vermieden werden.

PLATTENEPITHELKARZINOM
Auch dieser Tumor zählt zum „hellen Hautkrebs“. Hier ist ebenfalls chronische Sonnenexposition, der mit Abstand wichtigste Faktor für die Entstehung. Demnach bildet sich das Plattenepithelkarzinom gerne im Gesicht, Handrücken und Oberkörper auf zuvor lichtgeschädigter Haut. Der Tumor zeichnet sich meist durch krustiges erhabenes Wachstum auf meist lichtgeschädigter, manchmal geröteter Haut. Nach längerem Wachstum und Erreichen einer Tumordicke von über 5mm steigt das Risiko einer Metastasierung in regionäre Lymphknoten. Eine rechtzeitige Entdeckung zum Beispiel im Rahmen einer Hautkrebsvorsorge kann diese Gefahr verhindern.

MALIGNES MELANOM
Es handelt sich um schwarzen Hautkrebs. Dieser ist leider als ziemlich gefährlich einzustufen. Wesentliche Faktoren, die zur Entstehung von schwarzem Hautkrebs beitragen sind vor allem Sonnenbrände in früher Jugend. Das Risiko ist ebenfalls erhöht, wenn man einen hellen Hauttyp hat und/oder eine Vielzahl von Pigmentflecken. Auch genetische (=vererbbare) Faktoren können eine Rolle spielen. Die meisten Melanome entstehen auf vorher unbetroffener Haut, aber sie entwickeln sich auch in bereits bestehenden Pigmentflecken ebenso wie in „Muttermalen“ (=seit Geburt bestehenden Pigmentmalen). Die Mehrzahl der Melanome liegen im Hautniveau, sind also nicht erhaben. Sie wachsen zunächst in Ihrer Ausdehnung und erst viel später werden sie auch knotig. Das gefährliche an Melanomen ist, dass sie sowohl in Lymphknoten als auch Organe streuen können. Hautkrebsfrüherkennung ist das wichtigste Werkzeug im Kampf gegen das Melanom. Eine Entdeckung in der Frühphase ist besonders wichtig für die Prognose, also den Ausgang der Erkrankung. Aber die Erkennung von frühen Melanomen ist sehr schwierig, da es sich um nur relativ geringe Veränderungen handeln kann, die leicht übersehen oder als unbedenklich eingestuft werden. Deswegen gehört die Hautkrebsfrüherkennung unbedingt in kompetente Hände. Damit wir unserer ganze Facharztkompetenz bei der Untersuchung ausspielen können, setzen wir das Dermatoskop ein. Dieses erlaubt die Beurteilung bei 20facher Vergrösserung unter blendfreiem Weisslicht, was alle Details der Pigmentflecken darstellt. Zur noch besseren Beurteilung im zeitlichen Verlauf bedienen wir uns der modernsten Technik des Fotofinders. Dies dient sowohl der besseren Diagnostik als auch der Vermeidung unnötiger Eingriffe. Die beste Hautkrebsvorsorge ist Sonnenschutz und damit die Vermeidung von Sonnenbränden, als auch die Vermeidung von Solariumbesuchen. Ein vernünftiger Umgang mit Sonne trägt ebenso zur Minderung des Hautkrebsrisikos bei. Hierzu zählt Textilschutz, die Meidung der intensiven Mittagssonne und Aufenthalt im Schatten.

AKTINISCHE PRÄKANZEROSEN
Es handelt sich um Lichtschäden der Haut,. Diese entstehen nach jahrelanger chronischer Sonnenexposition an lichtexponierten Arealen (zumeist im Gesicht, Hals, Kopfhaut, Handrücken). Lichtschäden erscheinen oft relativ harmlos. Oft machen sie sich lediglich als „raue Haut“ bemerkbar in Form von Schuppen und Krusten auf geröteter Haut. Dies muss als Präkanzerose eingestuft werden. Das bedeutet, dass es sich um eine Vorstufe von Hautkrebs handelt. Es kann sich um leichte bis schwere Lichtschäden handeln. Ausserdem kann aus schweren Lichtschäden beginnender Hautkrebs entstehen, ohne dass dies gleich offensichtlich ist. Deswegen steht am Beginn der Behandlung oft eine oberflächliche kleine Probeentnahme zur diagnostischen Einstufung der Lichtschäden. Problematisch an Lichtschäden ist deren oftmals grosse Ausdehnung oder deren Auftreten an komplizierten Hautarealen (z.B. Oberkopf, Nase, Ohren). Zur Behandlung der aktinischen Präkanzerosen steht ein grosses Arsenal an Methoden zur Verfügung, die nach Abwägung der Vor- und Nachteile auf den individuellen Fall angewendet werden.